Unterstützer_innen

Die Fachstelle Gender und Rechtsextremismus wird von vielen politisch engagierten Persönlichkeiten unterstützt. Nachstehend finden Sie diese mit einem Statement. Wir danken unseren UnterstützerInnen sehr herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen!

 
 

© Aurélia Vartanian

 

Sharon Adler

Herausgeberin AVIVA-Berlin, www.aviva-berlin.de

"Dass Rechtsextremismus eine Randerscheinung ist, ist in vielen Köpfen noch fest verankert. Doch Antisemitismus hat keine sozialen Schranken, er ist längst salonfähig und nicht nur in den explizit "rechten Kreisen" anzutreffen. Verbale und physische An- und Übergriffe auf Jüdinnen und Juden sind in Deutschland an der Tagesordnung und den Medien nicht immer eine Meldung wert.

Der Amadeu Antonio Stiftung ist es, besonders trotz finanzieller Kürzungen, hoch anzurechnen, dass sie seit vielen Jahren Einzelpersonen, Jugendgruppen und VertreterInnen aus Kommunen in ihrem Engagement gegen Rechtsextremismus begleitet, Aktionen und Studien durchführt und immer wieder auf das Thema "Rechte Gewalt" aufmerksam macht und mutig dagegen ankämpft.

Mit der Einrichtung der Fachstelle "Gender und Rechtsextremismus" im Januar 2012 setzt die Amadeu Antonio Stiftung einen Fokus auf die oft vernachlässigte Lücke im geschlechtergerechten Diskurs: Denn nicht nur Männer sind es, die rechtsextremes Gedankengut leben und verbreiten. Frauen – als Erzieherinnen, etwa in Kindergärten und Schulen, Schülerinnen, Studentinnen, oder als Mütter, müssen erreicht werden, um antisemitischen Klischees und Stereotypen entgegenzuwirken. Dass das funktionieren kann, hat die Amadeu Antonio Stiftung schon im Jahr 2009 bewiesen, als sie das Projekt "Lola für Lulu – Frauen für Demokratie im Landkreis Ludwigslust" initiiert hat.

Mit AVIVA-Berlin wiederum unterstützen wir kontinuierlich die Arbeit der Amadeu Antonio Stiftung, indem wir auf unseren Seiten diese Aktionen publik machen.
Wir befürworten, ebenso wie die Amadeu Antonio Stiftung, besonders die Forderung nach einer besseren Finanzierung für Projekte gegen Rechts, denn deutsche Behörden verharmlosen gewohnheitsgemäß den Terror von Rechts - darum auch an dieser Stelle mein Aufruf: Unterstützen Sie die Arbeit der Stiftung mit einer Spende!"

 
 

© Metin Yilmaz

 

Sanem Kleff

Leiterin des bundesweiten Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“:

Der Rechtsextremismus wird vornehmlich als männliche Ideologie wahrgenommen. Dass sich auch Frauen mit menschenverachtenden Idealen identifizieren und diese aktiv befördern, ist weit weniger bekannt. Das Wissen um den Zusammenhang von Geschlechterrollen und rechtsextremen Orientierungen ist insgesamt unzureichend.

Das ist brisant, denn gerade Kinder und Jugendliche sind besonders anfällig für die stereotypen Geschlechter- und Rollenbilder der Rechtsextremen. Um so wichtiger ist es, LehrerInnen für dieses Thema zu sensibilisieren. An den Schulen fehlt es aber oft an ausreichender Fachkompetenz, an Qualifizierungsangeboten und an geeigneten Materialien für den Unterricht.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ unterstützt die Arbeit der Fachstelle Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung.

Nur eine Gesellschaft, die ihren Kindern und Jugendlichen frühzeitig die Kompetenzen vermittelt, angemessen mit Diversität, Differenz und dem Verhältnis von Mehrheit und Minderheiten umzugehen, wird die Herausforderungen einer globalisierten Zukunft positiv meistern.

 
 

Förderung

Die Fachstelle Gender und Rechtsextremismus wird von verschiedenen Institutionen gefördert: