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Projekt Licht-Blicke ElternStärken, pad e.V. – Beratung, Vernetzung, Fortbildung zum Thema Famile und Rechtsextremismus

Träger des Projekts ElternStärken, das von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Soziales gefördert wird, ist der Verein pad e.V. . Er ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und, seit über 20 Jahren an der Schnittstelle von Jugendhilfe, Sucht- und Gewaltprävention tätig.

 
Durch Beratung und Selbsthilfe elterliche Handlungskompetenz erweitern
Das Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Eltern und Angehörige rechtsextrem orientierter bzw. gefährdeter Kinder und Jugendlicher in ihrer Erziehungs- und Selbsthilfekompetenz zu stärken. Es geht darum, Handlungsoptionen zu vergrößern, Hilflosigkeit zu überwinden und bestehende Beratungsangebote zugänglich zu machen. Betroffene Eltern benötigen hier professionelle Unterstützung wie auch ein Angebot der Hilfe zur Selbsthilfe. Prozesse der Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema sind – erfahrungsgemäß – von längerer Dauer und auf einen verlässlichen Rahmen angewiesen. Für Eltern, die über die Selbsthilfe hinaus als MultiplikatorInnen aktiv werden wollen, bietet das Projekt eine weiterführende Möglichkeit des Engagements in der Initiative „Eltern gegen rechts“.

 
Angebote für Fachkräfte: Weiterentwicklung fachspezifischer Kompetenz für Fachkräfte der Jugendhilfe
Die Chancen für eine gelingende Stärkung der Eltern – und erst recht für den Ausstieg der Jugendlichen aus der rechtsextremen Szene – sind nicht zuletzt abhängig von den Bedingungen in einem weiteren Unterstützungskontext. Das Projektangebot setzt darum auf Kooperation mit anderen Hilfsangeboten und Beratungsdiensten. Wichtige Bezugsgrößen sind dabei die bestehenden Institutionen in den Sozialräumen: Regionale soziale Dienste, Erziehungs- und Familienberatungsstellen, Elterntreffs, Familientreffs, Schulen, Jugendarbeit u.v.a. Insbesondere sind hier die zahlreichen Coachings und Fortbildungsangebote für MitarbeiterInnen verschiedener Sektoren der Jugendhilfe zu nennen.

 
Rechtsextreme Eltern in der Jugendhilfe
Fachkräfte der Jugendhilfe und Kitapersonal sind im Rahmen ihrer Aufträge mit rechtextrem orientierten Eltern konfrontiert. Die Broschüre mit dem Fokus „Rechtsextremismus als Thema in der Jugendhilfe“ diskutiert juristische und pädagogische Handlungsoptionen mit ExpertInnen aus der Praxis und Fachwissenschaft. Das Projekt wird sich auch in Zukunft Fragen der politischen Verantwortlichkeit und fachlichen Anforderungen und der Kindeswohlgefährdung im Kontext rechtsextremer Milieus diskutieren und dazu Fortbildungen, Fachtage und Veröffentlichungen anbieten.